13.03.2020

Zeit für’s Abendbrot

Warum ein Glas Sekt so wunderbar zur Leberwurststulle passt

Sie kennen das Sprichwort: Frühstücken wie ein Kaiser, Mittagessen wie ein König und Abendessen wie ein Bettler. Ob man sich in aller Strenge an diese goldene Regel hält oder sie in den Bereich der Ernährungsmythen verweist ­– eins ist klar: Man darf auch mal über die Stränge schlagen.

Zum ausgiebigen Frühstück ein Glas Sekt? Zu besonderen Anlässen gern, und mit dem Mumm Dry Alkoholfrei nie ein Problem. An freien Tagen kann man es sich mit einem gehaltvollen Lunch richtig gutgehen lassen, Stichwort Sonntagsbraten. Und abends? In vielen warmen und mediterranen Ländern wird die Hauptmahlzeit des Tages spät eingenommen. Vielleicht sollten wir unser Abendbrot ähnlich genussvoll feiern?

Ehrbare Handwerker: Bäcker und Metzger

Wir schreiben bewusst Abendbrot und konzentrieren uns auf zwei typisch deutsche Ernährungserfolgsgeschichten: Brot und Wurst, die Backkunst und das Metzgereihandwerk. Für die Vielfalt auf dem Tisch geht es natürlich auch fleischlos zu: Käse, Aufstriche sowie Obst und Gemüse (Gewürzgurken!) dürfen nicht fehlen.

Deutschland könnte Brot-Weltmeister sein: über 300 verschiedene Sorten Brot backen die Bäcker der Republik, da sind Kleinbackwaren wie Brötchen noch gar nicht mitgezählt. Auch wenn Aufbackstationen in Supermärkten und SB-Bäcker alteingesessenen Bäckereien zu schaffen machen, gehört Brot zum Kulturerbe.

Ähnlich sieht es bei Metzgereien und Fleischereien aus. Der Nachwuchs fehlt, der Strukturwandel macht es kleinen Familienbetrieben schwer. Doch gibt es derart viele gute Metzgereien, dass das Magazin Der Feinschmecker regelmäßig einen Führer der 500 besten Adressen herausbringt. Und nicht nur das Angebot an Wurstwaren ist beeindruckend, sondern mit den Trendthemen Grillen und Nose to tail, der Komplettverarbeitung des Tieres, haben sogar neue Betriebe ihre Spezialisten-Nische gefunden.

Ein Hoch auf die Stulle: Rettet das Abendbrot!

Es gibt wahre Initiativen für die letzte Mahlzeit am Tag. Und das aus einem urbanen, jungen Umfeld. Menschen treffen sich zum durchaus deftigen Essen mit belegten Broten. Jeder bedient sich. Die Stimmung ist ausgelassen und das ein oder andere Glas lässt schnell Gespräche aufkeimen. Gastrokonzepte, die die Stulle in den Mittelpunkt stellen, finden sich vielerorts. Wir waren zuletzt in einem Restaurant, dessen Spezialität selbstgebackene, originell belegte Brote waren. Eine Wahnsinnskombi: Sauerteigbrot mit geschmortem Rhabarber, Mozzarella und Honeycomb, einer fluffig-knusprigen Süßigkeit in Honigwabenoptik. Da hatten wir für eine erfolgreiche Aromenpaarung sofort den Mumm Dry Rosé im Kopf!

Der Fernseh-Koch Stefan Marquard wurde einst von einem Gourmet-Magazin gefragt, was er gerne zum Schaumwein esse. Seine Antwort war typisch unkonventionell und verblüffend zugleich: Ein gutes Brot mit Leberwurst und Gewürzgurke mache sich prima zum Feinprickelnden. Er hat recht: das passt ausgezeichnet. Im selbstlosen Test haben wir gemerkt: Der würzige, herbe Lebergeschmack der Schmierwurst und die aromatische, rösche Krume des leicht säuerlichen Brotes vertragen sich wunderbar mit dem Mumm Extra Dry Jahrgangssekt. Geradezu fruchtig erfrischend wirkt ein Schlückchen dazu. Ebenfalls funktioniert die Kombination mit dem Mumm Dry, der die pikante Gurke geschmacklich zähmt.

Tischlein deck dich: Abendbrot ist individueller Genuss

Probieren geht über Studieren und so tischen wir auf, worauf wir Lust haben. Was der Markt hergibt und was wir im Vorratsschrank und Kühlschrank finden. Das Brot sollte gut zum Belag passen. Ein dunkles Brot dominiert den Belag geschmacklich stärker als ein helles, auf dem auch schon mal ein milder Aufstrich schmeckbar bleibt. Sekt verträgt sich mit deftigen, durchaus fettigen Speisen. Allerdings mag er als Sparringspartner sehr süße, scharfe und saure Noten nicht unbedingt.

Wir kombinieren dunkles, kräftiges Brot mit einem hohen Roggenanteil mit Leberwurst und geräucherter Blutwurst. Sogar ein Hauch Senf geht zum Sekt. Wunderbar passt ein Schnittchen mit Brie oder Camembert. Aber auch eine geröstete Scheibe Brot, gebuttert und mit einer Sardine belegt, kann köstlich sein. Etwas Meersalz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer darauf – himmlisch! Und warum nicht ein Strammer Max? Brot, krosse Speckstreifen und ein Spiegelei können so köstlich sein. Auch Hüttenkäse versetzt mit Kräutern und belegt mit ein paar Radieschenscheiben mundet wunderbar.

Auf helles Brot geben wir liebend gerne Thunfischaufstrich. Wir variieren immer nach den vorhandenen Zutaten. Zum abgetropften Dosenfisch geben wir einen Klecks Mayo, einen Spritzer Ketchup und etwas fein geschnittene Zwiebel. Würfel von roter Paprika oder Schlangengurke sorgen für gemüsige Frische. Getrockneter Oregano, etwas frischer Dill und Blattpetersilie machen sich gut. Kapern, Oliven, getrocknete Tomaten geben dem Aufstrich eine mediterrane Note. Etwas Olivenöl, Pfeffer und Salz und mit der Gabel gut durchrühren, schon kann bestrichen werden.

Und als Höhepunkt haben wir dann doch noch den Grill angeworfen und belegen Brot mit frisch aufgeschnittenen Entrecôte. Ruft da wirklich jemand von den Gästen „Heißgeräucherter Lachs vom Grill würde auch passen!“ herüber? Stimmt, denn Räucherfisch und Sekt sind eine verlässlich-köstliche Kombination.

Vielleicht beim nächsten Mal. Bis dahin wünschen wir auch Ihnen stets Genuss, egal ob morgens, mittags oder abends. Seien Sie einfach Kaiser oder König!

Ihr Mumm Sekt-Team

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