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13.03.2020

Mit Genuss. Ohne Reue.

Trotz Verzicht: Richtig gutes Essen

Essen ist Geschmacksache und die Nahrungsaufnahme ein intimer Vorgang. Manche Menschen stellen ihre Ernährung um, weil sie bestimmte Lebensmittel nicht mögen oder schlecht vertragen. Andere verzichten im Rahmen einer Diät oder aus grundsätzlicher Überzeugung auf Kohlenhydrate (Low Carb), Fleisch (Vegetarismus) oder industrielle Lebensmitteln („Clean Eating“). Doch wie auch immer die Ernährungsgewohnheit sich äußert: Erfreulicherweise ist es längst kein Problem mehr, trotzdem genussvoll essen zu können – zuhause oder im Restaurant gleichermaßen.

Ein Restaurant, in dem es kein Brot gibt und das trotz asiatisch beeinflusster Küche auf Reis verzichtet? Spitzenkoch Tim Raue, den viele wahrscheinlich aus „Kitchen Impossible“ kennen, war einer der ersten, der Kohlenhydrate in Form von Brot und Reis vom Menü seines gleichnamigen Restaurants in Berlin gestrichen hat. Es gehe ihm um Geschmack und nicht um vordergründiges Sättigen.

Kohlenhydratfreie Ernährung: Zuckerfrei Essen ohne Satt- und Dickmacher

Damit erwies er sich beinahe als Prophet. Essen mit wenigen Kohlenhydraten (low carb) liegt im Trend und ist in diesem Restaurant kein Problem. Allgemein gilt: Der Verzicht auf Kohlenhydrate soll die Fettverbrennung ankurbeln und so ein Baustein auf dem Weg zu gesünderer Ernährung und zur Traumfigur sein. Doch Kohlenhydrate sind ein wichtiger Energielieferant für den Körper. Umstritten ist daher der Verzicht auf jegliche Kohlenhydrate (no carb).

Vegetarisch, vegan und metabolisch: Es gibt viele Ernährungskonzepte

In unserem Artikel „Es lebe die Vielfalt!“ haben wir uns schon einmal detailliert mit verschiedenen Ernährungskonzepten beschäftigt. Deren Gründe liegen in weltanschaulichen Überzeugungen, Fragen einer gesunden Ernährung und medizinischer Notwendigkeit.

Nicht nur bei Diabetes leuchtet ein: Weniger Süßes zu essen, ist gut für den Körper. Das ist auch im Alltag machbar: Ein Stück weniger Schokolade (wenn, dann lieber die mit hohem Kakaoanteil), kein gehäufter Löffel Zucker in den Kaffee und nur noch dezent gesüßter Naturjoghurt. Doch bei Low Carb auf köstliche Pasta verzichten, die wie Backwaren und Zucker als Dickmacher ausgemacht wird? Ab und an kein Problem und kein Grund für Genuss-Angstzustände. Denn mit Spaghetti aus Linsen oder Fusilli aus Kichererbsenmehl lassen sich ebenso kreative Gerichte zaubern. Die Hülsenfrüchte als Alternative zu herkömmlicher Pasta enthalten viele Proteine und Ballaststoffe – und schmecken vor allem gut. Diese Produkte sind häufig auch glutenfrei. Somit eignen sie sich für an Zöliakie Erkrankte. Das passt auch zu einem der neueren Diättrends: bei der Metabolic Balance wird der persönliche Stoffwechsel analysiert und der Speiseplan entsprechend angepasst. Eine nicht ganz günstige Individualernährung – doch passend in Zeiten von Personal Trainings und Individualisierung in allen Lebenslagen.

 

Von Glutenfrei bis Clean Eating: Mit spannenden Blogs genussvoll verzichten

Falls man gezwungen ist, bestimmte Lebensmittel zu meiden, oder – aus welchen Bewegründen auch immer – darauf verzichtet, heißt das nicht, dass der Genuss zu kurz kommen muss. Das zeigen ganz wunderbar die Texte betroffener Bloggerinnen.

  • Bei Foodlovin’ finden sich neben appetitanregenden Fotos unzählige Rezepte ohne das Klebeeiweiß Gluten. Egal ob kleine Snacks oder bombastische Torte: Dass etwas fehlt, fällt geschmacklich nicht auf.
  • Allergien und Intoleranzen führten zum Blog „Kochtrotz – Genuss trotz Einschränkungen“. Das Tolle: Bei der großen Auswahl an Koch- und Backrezepten lassen sich die Produkte, die gemieden werden sollen, problemlos bei der Suche herausfiltern. Es bleibt eine immense Auswahl an köstlichen Gerichten, die Kochen und Essen dennoch zum Genuss machen.
  • Einen super Einblick zum Thema „Clean Eating“ gibt die Website Projekt: Gesund leben. Neben Rezepten finden sich hier Erklärungen des Konzeptes und weitere Anregungen für eine gesunde und sportliche Lebensweise.

 

Veggie liegt im Trend: Große Auswahl beim Essengehen

Doch kommen wir zurück zu Restaurants. Zuhause lassen sich mit ein wenig Anregung und viel Kreativität viele Dinge problemlos und köstlich umsetzten. Doch das Ausgehen will manchmal ein wenig geplant sein, schließlich sollen bestimmte Zutaten ausgespart werden, Genuss und Freude aber nicht fehlen. Es gibt mehr als Hoffnung. Früher saßen Vegetarier einfach nur vor Beilagen ohne Fleisch oder, im besten Fall, einen mit Käse überbackenen Brokkoli-Auflauf. Heute ist die Gastronomie deutlich weiter.

Selbst Burgerbräter haben vegetarische oder gar vegane Alternativen im Angebot. Das reicht von Grilled Chesse-Sandwiches über Gemüse-Bratlinge bis zu saftig gegrillten Portobello-Pilzen anstelle eines Burger-Pattys. Manche Länderküche eignet sich für Vegetarier besonders. In Thailand und Indien spielt Fleisch ohnehin seltener eine Rolle in der täglichen Ernährung. Somit bieten auch die Restaurantmenüs zumeist eine abwechslungsreiche Auswahl an Gemüsegerichten. Tofu, Hülsenfrüchte oder der indische Hüttenkäse Paneer lassen nichts vermissen.

Je nach Gusto: Vom vegetarischen Wrap bis zur Haute Cuisine

Sogar skeptische Fleischesser sollen schon schöne und genussvolle Abende bei raffinierten Gemüsegerichten verbracht haben. Das Angebot reicht von Lokalitäten für den schnellen Mittag, Delis und Cafés, bis in die Spitzengastronomie. Sprich: Es gibt eine Vielzahl vegetarische und vegane Restaurants.

Mit dem Foodtrend zum Regionalen ist auch Gemüse in den Fokus gerückt. Das Frankfurter Restaurant Lafleur beispielweise serviert ein komplett veganes Menü. Mit Gerichten wie „Artischockenravioli, Trüffelschaum, Erbsen und Haselnusscrunch“ klingt das mehr als verlockend. In Wien und München gibt es das rein vegetarische Spitzenrestaurant „Tian“ – eine Empfehlung jenseits von Wiener Schnitzel, Tafelspitz, Schweinsbraten und Weißwürsten.

Zu anderen Ernährungskonzepten gibt es noch nicht so viele Restaurants, aber immerhin schon erste Adressverzeichnisse, etwa zu Paleo und Low Carb.

 

Nicht jeder Sonderwunsch ist eine Extra-Wurst

Die gute Nachricht zum Schluss: Mit etwas Vorlauf sind viele der klassischen Restaurants in der Lage, auf Unverträglichkeiten oder besondere Wünsche einzugehen. Wer sich intensiv mit seiner Ernährung beschäftigt, weiß zumeist, was er darf, will oder kann. Hilfreich hierbei: Restaurants müssen seit geraumer Zeit deklarationspflichtige Zusatzstoffe (Zahlen verweisen auf Konservierungsstoffe, Farbstoffe, Antioxidationsmittel, Süßungsmittel und Geschmacksverstärker) auf der Speisekarte ausweisen und Allergene hinweisen.

Viele Küchenchefs sind neugierig und fühlen sich – auch durch Arbeit verheißende Sonderwünsche – herausgefordert. Oder sie probieren ohnehin schon weniger süße Desserts aus, indem sie auf Gemüse wie Pastinake oder Gurke setzen oder anstelle von Zucker den Xylit genannten Birkenzucker oder Agavendicksaft verwenden.

Aber damit sind wir schon wieder bei anderen spannenden Genussthemen im Dessert-Bereich. Für uns gilt: Wie auch immer wir uns ernähren, der Genuss muss und sollte nicht zu kurz kommen!

Ihr Mumm Sekt-Team

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