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13.03.2020

Black Beauty

Vom Koffeinschub zum Kaffeekult

Das Biest faucht, zischt und röhrt. Gehöriger Druck baut sich auf. Aus dem tiefsten Inneren läuft nun träge die schwarze Seele hinaus. Wie das duftet! Die tiefdunkle Flüssigkeit, die sich bei dem Schauspiel in der dickwandigen Tasse sammelt, ist natürlich Kaffee. Genauer gesagt, in diesem Fall ein herrlicher Espresso aus einer original italienischen Siebträgermaschine.

Kaffee – stets präsent und doch so facettenreich

Kaffee ist mit Abstand das meist getrunkene Getränk in Deutschland, freut sich der Deutsche Kaffeeverband und belegt dies mit beeindruckenden Zahlen: Der Pro-Kopf-Konsum lag im Jahr 2015 bei 162 Litern.

Fakten, die uns nicht überraschen, wenn wir nur auf uns selbst schauen: Die erste Tasse nach dem Aufstehen, um die Lebensgeister auf Touren zu bringen, einen coffee to go unterwegs auf dem Weg zur Arbeit und dann kommt über den Tag verteilt die Bürokaffeemaschine zum Einsatz.

Mensch und Maschine – Geschmack durch Technik?

Interessant dabei ist die Technik, denn hier gibt es gleichsam Innovation und Rückbesinnung.

Ob die gute alte Filterkaffeemaschine, bei der das Geschmackserlebnis zumeist eher bescheiden ausfällt oder der chromglänzende Siebträger, mit dem man sich eine Menge Aufwand ins Haus holt – viele Wege führen zum heißen Ziel. Dabei spielen die Faktoren Zeit, Bequemlichkeit und Geschmacksvorliebe eine große Rolle. Ganz dem persönlichen Geschmack entsprechend lässt sich eine Tasse zelebrieren oder nur schnell und unkompliziert zubereiten.

Schnelle und saubere Lösung mit Sex-Appeal

So erfreuen sich unaufhaltsam Pad- und Kapselmaschinen wachsender Beliebtheit – kein Wunder, wenn ein graumelierter Hollywood-Star zu einem Schlückchen einlädt. Gerade die Kapselmaschinen bieten gleichbleibende Qualität, aber auch Einheitsgeschmack durch das luftdicht verpackte Kaffeepulver, was bei den Pads nicht der Fall ist. Durch unterschiedliche Kaffeesorten werden verschiedene Geschmäcker bedient und nach Einlegen, Herunterdrücken und Knopfdruck läuft der Kaffee – genügend eingefülltes Wasser vorausgesetzt. Wenngleich Alternativ-Kapselanbieter zum System eines schweizerischen Herstellers am Markt verfügbar sind, ist der Preis für eine Tasse Kaffee sehr hoch und es fällt viel, wenngleich recyclebarer Müll an.

Vollautomat, bitte übernehmen!

Kaum weniger beliebt sind Vollautomaten mit ihrer ebenfalls unkomplizierten Handhabung und einem noch größerem Variantenreichtum durch individuelle Einstellmöglichkeiten von Wärme, Wassermenge sowie Mahlgrad bei einem integrierten Mahlwerk für Kaffeebohnen. Dabei sehen sie zumeist auch noch schick aus. Wie bei den Kapselmaschinen kommt einer der bekanntesten und hochpreisigen Hersteller aus der Schweiz. Ob Kaffee, Cappuccino oder Latte Macchiato: So ein Vollautomat erledigt zuverlässig und einfach bedienbar seine Arbeit, verlangt aber schon nach mehr Pflege. So weist er im Display darauf hin, dass er entkalkt werden möchte oder die Cappuccino-Düse gereinigt werden muss. Regelmäßig ist ein Reinigungs- und Spüllauf durchzuführen und zum recht hohen Anschaffungspreis addieren sich noch Wartung und Reinigungsmittel.

Für italienische Momente

Der Hobby-Barista entscheidet sich möglicherweise für noch mehr Aufwand und das auch schon bei der Zubereitung, wenn er in ein Siebträger-Modell im wahrsten Sinne des Wortes Geld und Zeit investiert. Sinnvollerweise kommen zu dem chromglänzenden Ungetüm noch eine Kaffeemühle und weiteres Zubereitungs- und Reinigungsequipment hinzu. Der Siebträger will auch gründlich gereinigt (gerade bei Nutzung des Milchaufschäumers), entkalkt und gewartet werden. Zwar kommen beim Siebträger nur Varianten von Espresso heraus, aber der kann eben perfekt gelingen. Kann, denn was bei den Profis so leicht aussieht, ist ein Geduldsspiel um die richtigen Einstellungen von Mahlgrad, Temperatur und Druck. Da kann sich ohne Übung leichtes Verzweifeln schon vor den ersten Versuche an Latte Art, also der Kunst, Herzen, Bäume oder Blätter auf den Milchschaum zu zaubern, einstellen. Für das perfekte Ergebnis müssen die meisten Geräte mindestens 10 bis 15 Minuten vorheizen.

Handarbeit liegt im Trend

Werfen Sie auf keinen Fall Omas alten Porzellan-Filter oder Kaffeekanne weg! Die sind wieder richtig beliebt und feiern ein wahres Revival. Kaffeegenuss mit handaufgebrühtem Filterkaffee ist ein richtig heißes Thema. Man erhält den reinen Kaffeegeschmack und sollte sich dabei auf präsentere Säure und spürbarere Bitterkeit als bei den zuvor beschriebenen Zubereitungsarten einstellen. Zwar erreicht man mit rudimentärer Ausstattung einen schnellen Kaffee, aber auch hier lässt sich für den Genuss investieren und der Detailliebe sind kaum Grenzen gesetzt. Mit einem Gerät von Chemexeinem Hersteller formschöner Filter- und Brühsysteme, spielt der Connaisseur in der gleichen Liga wie z.B. das weltberühmte Noma in Kopenhagen oder das Sternerestaurant Storstad in Regensburg, wo Handfilter-Systeme verwendet werden. Noch unverfälschter wird der Genuss mit frisch gemahlen Bohnen und einer Seihkanne wie der Bayreuther Kanne, die kein zusätzliches Filterpapier, das den Geschmack trüben könnte, benötigt.

French Press, Espressokanne und ein Sonderfall

Sie haben noch eine French Press oder italienische Bialetti im Schrank? Ausgezeichnet! Reinigen Sie und nutzen sie das Einfache wieder. Bei der French Press oder Cafetière – beides klingt wesentlich charmanter als die deutsche Bezeichnung Pressstempelkanne – brüht der Kaffeefreund nicht zu fein gemahlenes Kaffeepulver mit heißem Wasser auf und lässt es ziehen. Danach wird der Kaffeesatz mit Hilfe eines feinen, in der Kanne angebrachten Metallsiebs vorsichtig hinuntergedrückt und verbleibt beim Ausschenken am Boden der Kanne. Das Ergebnis ist ein geschmacklich kräftiger Kaffee, der einen geringeren Koffeingehalt als herkömmlicher Filterkaffee aufweist.

Alfonso Bialetti hat mit seiner „Moka Express“ Erfindung einen Klassiker geschaffen, der in kaum einem italienischen Haushalt auf dem Herd fehlt. Hier wird mit Hilfe von Überdruck von unten nach oben gebrüht und das zum Sieden gebrachte Wasser durch das in einem Sieb befindliche Pulver gedrückt. Der Geschmack und das Gelingen werden im Wesentlichen durch die Qualität und den Mahlgrad der Bohnen bestimmt. Im Idealfall nähert der Geschmack sich einem guten Espresso an. Er ist jedoch aufgrund des zu geringen Drucks bei der Zubereitung und der dadurch fehlenden Crèma kein Espresso.

Eine Sonderstellung nehmen Cold Brew Coffee Maker ein. Bei dieser Methode werden gemahlene Kaffeebohnen mit kaltem Wasser vermischt und über einen längeren Zeitraum stehen gelassen. Dadurch lösen sich spürbar andere und interessante Aromen als beim Heißbrühen. Der kalte Kaffee schmeckt weniger bitter und ist säurearm. Dazu kann man ihn zu weiteren Kreationen verarbeiten. Grundsätzlich ist zur Herstellung keine Maschine, sondern nur ein guter Filter und eine Kanne erforderlich. Es gibt diverse Systeme, wie den Yama Cold Brew Tower, der allein schon durch seine Optik ins Auge fällt.

Probieren geht über Studieren

Egal, wie Sie ihren Kaffee zubereiten: Tolle Kaffeebohnen dazu finden Sie in einer der vielen ausgezeichneten, aus dem Boden sprießenden Privatröstereien in Ihrer Nachbarschaft – eine kleine Lektion in Bohnenkunde inklusive!

Wir wünschen viel Genuss, und das nicht nur bei einer Tasse Kaffee

Ihr Mumm Sekt-Team

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